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Er klappt den Apparat zu und raunt: "Ich habe es immer gewusst!" Die Erstarrung seiner Miene weicht einem regelrechten Wetterleuchten. Seine Augen pendeln zwischen meinen Körper und Katrin, die noch immer verdattert nackt vor mir kniet.
"Dass ihr wilden Mäuschen nicht nur Kaffeeklatsch macht, wenn ihr euch schon mal seht..." Seine Stimme wird brüchig. So gut kenne ich meinen Rene. Er ist nun überwältigt von so viel nackter Haut, vor allem von der fremden, denke ich mir. Ich will nicht noch mehr Irritation aufkommen lassen, gehe auf ihn zu und küsse ihn so, wie es eine junge Ehefrau tut, deren Mann fast zwei Wochen unterwegs war. Ohne an die Freundin zu denken, legt er mir einen Arm fest um den Rücken. Die andere Hand tastet nach seinen geliebten Äpfeln. Ich weiss nicht, was ich tue, denke auch nicht mehr an Katrin. Begehrend geht mein Griff in seinen Hosenbund. Wie kann es bei so einer Überraschung anders sein? Hart und heiss kann ich ihn tasten und er zuckt in meiner Hand. Zwei oder dreimal drücke ich, dann bin ich geplättet, wie schnell er seine übliche Frechheit wiederfindet. Kess sagt er für alle vier Mädchenohren: "Wenn ich meine Frau schon mit der besten Freundin teilen muss, warum teilst du mich nicht einmal mit ihr?" Oh, wenn er wüsste, wie lange ich diesen Wunsch schon hege! Nun allerdings sind wir drei erst einmal wieder so gelähmt, wie bei seinem Auftauchen. Er befürchtet vermutlich, zu weit gegangen zu sein. Wir haben es zwar gehört, sind aber blockiert. "Sag ihr doch erst mal Guten Tag", ist meine erste Reaktion. Rene geht tatsächlich auf Katrin zu, die wie ein Häufchen Unglück in ihrer nackten Schönheit auf dem Boden sitzt. Es muss ihr zu albern vorgekommen sein, verstört in ihre Sachen zu springen. Rene reicht ihr die Hände. Durch einen übermütigen Schwung hängt sie schneller und fester an ihm, als mir lieb ist. Sie haben sich schon früher mit gespitzten Lippen begrüsst. Nun tun sie es genau so. Nur weidet jetzt Rene seine Augen noch über ihren ganzen Körper. |